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Ausstellung auf Burg Linn: Friedrich Spee starb vor 375 Jahren
Vor 375 Jahren ist Jesuitenpater und Theologieprofessor Friedrich Spee gestorben. Der entschiedene Gegner der Hexenverfolgerung in der frühen Neuzeit starb am 7. August 1635 in Trier infolge einer Seuche, die er sich bei der Pflege pestkranker Soldaten zugezogen hat. Das Museum Burg Linn in Krefeld zeigt zurzeit die Ausstellung „Friedrich Spee von Langenfeld und die Hexenverfolgung am Niederrhein“ über das Leben und Wirken des Jesuitenpaters aus Kaiserswerth. Einen wesentlichen Anteil am Ende der Hexenverfolgung hatte Friedrich Spee durch seine Streitschrift „cautio criminalis“. Die Schau auf der Burg Linn befasst sich sowohl mit den Auswirkungen der Hexenverfolgungen am Niederrhein, als auch speziell mit Friedrich Spee, eingebettet in das Schrifttum seiner Zeit. Die Ausstellung ist eine Station im Burgenprojekt des LVR-Museums Herne „Aufruhr 1225“, das wiederum Teil von „Ruhr 2010 – Kulturhauptstadt Europas“ ist. Zur Ausstellung im Museum Burg Linn ist ein Begleitheft erschienen, das an der Museumskasse für 4,50 Euro erhältlich ist. Weitere Literaturtipps und Informationen über die Ausstellung sowie das Begleitprogramm stehen im Internet unter www.krefeld.de/burglinn.

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