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Krefeld gewinnt beim Ideenwettbewerb der NRW-Bank
Innovatives Vorgehen bei Partnersuche für den Krefelder Hafen
Am Freitag, 13. Juni, wurde die Stadt Krefeld für ihr innovatives Vorgehen bei der Suche nach einem Partner für den Krefelder Hafen belohnt. Die NRW-Bank zeichnete die Seidenstadt als einen der Preisträger ihres Ideenwettbewerbs 2008 aus. Der Vorstandsvorsitzende der NRW-Bank, Dr. Ulrich Schröder, und NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf begrüßten bei der von der ARD-Moderatorin Gabi Bauer moderierten Preisvergabe die Gäste. Anschließend überreichten Mitglieder der Jury die Preise, Krefelds Stadtkämmerer Manfred Abrahams nahm den Preis in der Kategorie „Strukturen verbessern“ in Empfang. Gesucht waren innovative Konzepte, die eine zukunftsgerichtete Stadtentwicklung auch bei angespannter Finanzlage ermöglichen. Krefeld war einer von insgesamt 16 Preisträgern.
Von der NRW-Bank wurde gewürdigt, dass alle Ziele der Stadt Krefeld in dem bundesweit ersten ÖPP-Projekt für einen kommunalen Hafen verwirklicht wurden: Die Kooperation wirkt sich nachhaltig positiv auf die bisherige Verlustsituation der Hafengesellschaft und die wirtschaftliche Attraktivität des Standortes Krefeld aus. Die Verträge sichern eine ausgewogene Einflussverteilung zwischen der Stadt Krefeld und den Neuss-Düsseldorfer Häfen. Betriebsbedingte Kündigungen wurden für einen Übergangszeitraum ausgeschlossen.
Bei der Auswahl des strategischen Partners spielten insbesondere Wirtschaftsförderungsaspekte und die Stärkung des Standortes eine entscheidende Rolle. „Mit der Errichtung eines zweiten Containerkrans und der geplanten Wiederinbetriebnahme des Terminals in Kürze sieht man heute schon ganz plastisch die ersten Erfolge der noch jungen Kooperation mit den Neuss-Düsseldorfer Häfen“, freut sich Stadtkämmerer und früherer Hafendezernent Manfred Abrahams.
Als Abschluss einer europaweiten Ausschreibung hatte der Krefelder Stadtrat im Juni 2007 beschlossen, die Neuss-Düsseldorfer Häfen mit 49 Prozent an der neuen Hafen Krefeld GmbH & Co. KG zu beteiligen. Nach der erfolglosen Vergabebeschwerde eines unterlegenen Bieters und der Freigabe durch das Bundeskartellamt hat die Kooperation nunmehr alle Hürden genommen.

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