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Auszeichnung für „Haus der Seidenkultur“ auf dem Krefelder Flachsmarkt
Bester Beitrag von 800 Handwerkern
„Der Einsatz hat sich gelohnt“, freut sich Anja Mellinghoff vom „Haus der Seidenkultur“, dem heute als Museum genutzten Ensemble der Historischen Paramentenweberei Hubert Gotzes, über die dreitägige Präsenz auf dem Krefelder Flachsmarkt. Eine unabhängige Jury verlieh dem Krefelder Förderverein des Hauses der Seidenkultur den 1. Platz von insgesamt zehn Handwerkerpreisen.
Im Wettbewerb standen rund 800 Handwerker, die am Pfingstwochenende Abertausende Besucher an ihre 300 Stände rund um die Burg Linn gelockt hatten. Dem „Haus der Seidenkultur“ sei es besonders gut gelungen „altes Handwerk gekonnt und publikumsgerecht in Szene zu setzen“, begründete ein Sprecher der Jury die Entscheidung. Der begehrte Preis ist mit 150 Euro dotiert. Zwölf der insgesamt rund 40 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Fördervereins gaben an drei Tagen in der historischen Webstube der Burg einen eindrucksvollen Einblick in die Handwerkskunst der alten Seidenweber. Dazu gehörte das Sticken, Weben, Haspeln, ebenso wie das Patronieren. Letzteres beschreibt die Übertragung und Umsetzung der Musterzeichnung auf den einst zu bedruckenden Stoff.
Eine inzwischen nahezu ausgestorbene Kunstfertigkeit, die übrigens nicht nur auf dem Krefelder Flachsmarkt sondern auch im Museum im Haus der Seidenkultur zu bewundern ist. Die Einrichtung auf der Luisenstraße 15 (Nähe Hauptbahnhof) hat jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Dann sind dort die ehrenamtlichen Mitglieder des Fördervereins tätig und zeigen und erläutern ihre alte Handwerkskunst.

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