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Ausstellung im Deutschen Textilmuseum zeigt Textilien der Amish
„Von Diamanten und Lumpenpüppchen – Quilts und Kleider der Amish“
Textilien der Amish stellt das Deutsche Textilmuseum in seiner neuen Ausstellung vor, die in engem Zusammenhang steht mit dem im Mai in Krefeld stattfindenden Historikerkongress, auf dem zum Thema „Politik und Religion“ unter anderem an die vor 325 Jahren erfolgte Auswanderung Krefelder Bürger nach Nordamerika erinnert werden soll. Das Deutsche Textilmuseum am Andreasmarkt in Linn zeigt von Sonntag, 18. Mai, bis zum 24. August insbesondere Quilts und Kleider der Amish. Diese wiedertäuferisch gesinnte Lebensgemeinschaft lebt seit Jahrhunderten nach strengen Regeln, und ist für Veränderungen und Fortschritt nicht sehr aufgeschlossen, weil sie darin eine Bedrohung für ihre Gemeinschaft befürchtet.
Noch heute beten die Amish auf Deutsch. Die „Diamanten“ des Ausstellungstitels spielen auf eines der Hauptmotive der „Amish Quilts“ an. Die Quilts stellen eine farbenfrohe, ausdrucksstarke Kunstform dar, die so ganz in Kontrast zur übrigen sehr zurückgenommenen Lebensweise dieser Menschen steht. Neben den farbigen mustern ist für diese Textilien das eigentliche „Quilten“, das heißt der Steppstich, der die Decke mit einem unabhängigen linearen Muster überzieht, von besonderem Reiz. Wundervolle Objekte und insgesamt 45 Quilts aus drei Privatsammlungen stehen einer Anzahl ebenso schlichter wie anrührender Kleider und Accessoires der Amish gegenüber.

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