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Die Lanxess AG unterstützt Krefelder Gymnasien mit rund 240 000 Euro
Naturwissenschaftlich-technischer Unterricht soll gefördert werden
Der Spezialchemie-Konzern Lanxess stellt im Rahmen seiner nun gestarteten Bildungsoffensive den acht Krefelder Gymnasien rund 240 000 Euro für deren naturwissenschaftlich-technischen Unterricht zur Verfügung. Jede Schule erhält gut 30 000 Euro von der im Uerdinger Chemiepark ansässigen Firma. Die Mittel können die Gymnasien nach ihrem freien Ermessen investieren. Im Beisein von Oberbürgermeister Gregor Kathstede, Schuldezernent Gregor Micus und einiger Schulleiter stellte Rainier van Roessel, Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor der Lanxess AG, im Uerdinger Gymnasium am Stadtpark die Bildungsoffensive vor. Mit dem Geld sollen unter anderem neue Laboreinrichtungen, technische Geräte und Unterrichtsmaterial für die Fächer Chemie, Biologie, Physik und Informatik angeschafft werden. Zudem ist geplant, das Forschungsangebot an den Schulen nachhaltig zu verbessern.
„Sie unterstreichen mit ihrem Engagement, dass unsere Schüler unsere Zukunft sind“, freut sich Krefelds Oberbürgermeister Gregor Kathstede über die großzügige Spende der Lanxess AG. Die Unterstützung des Spezialchemie-Konzerns sei ein Bekenntnis zum Standort und ein Ausdruck der Wertschätzung für die Krefelder Schulen. Schuldezernent Gregor Micus lobte ebenfalls die Bildungsoffensive der Lanxess AG. Guter Unterricht sei nur möglich mit guten Lehrern sowie interessierten Schüler. „Und der Lernort muss adäquat ausgestattet sein“, betont Micus im Hinblick das Ziel der finanziellen Unterstützung.
„Unsere Gesellschaft, unser Wohlstand basiert auf Wissen“, sagt Rainier van Roessel. Die Nachwuchsförderung sei für sein Unternehmen entscheidend. Um auf den Märkten der Zukunft mithalten zu können, benötige man qualifizierte und motivierte Naturwissenschaftler. Deswegen wird sich die Lanxess AG über diese Unterstützung hinaus langfristig in Krefeld engagieren. Im welchen Rahmen das erfolgt, konnte van Roessel jedoch noch nicht genau sagen.
Die Spende für die Krefelder Gymnasien ist nur der erste Schritt der Lanxess-Bildungsoffensive. Insgesamt investiert die Lanxess AG in diesem Jahr rund eine Million Euro in seine Bildungsoffensive in NRW-Schulen. „Wir wollen zudem die Kreativität fördern“, betont das Vorstandsmitglied der Lanxess AG. So wird es im August einen fünftägigen Workshop im Uerdinger Werk geben. Unter dem Thema „Umweltschutz durch Chemie“ werden etwa 40 ausgewählte Schüler der Sekundarstufe II eigene Konzepte und Visionen für die Chemie von morgen entwickeln. Die Schüler werden zudem in Kreativitäts- und Kommunikationstechniken geschult. Außerdem erleben sie den Praxisalltag in den Labors der Lanxess AG. Zum Abschluss haben die Schüler die Gelegenheit, ihre Ergebnisse vorzustellen.
„Es ist eine großartige Sache“, bedankt sich Rolf Neumann, Schulleiter des Gymnasiums am Moltkeplatz, stellvertretend für die anderen anwesenden Schulleiter und Lehrer für die Spende. Am Moltkeplatz plant man unter anderem die Anschaffung eines Messkoffers für die Wasseranalyse. Das Gymnasium am Stadtpark möchte mit der Spende eine digitale Tafel kaufen. Das Gymnasium Fabritianum finanziert sich mit dem Geld einen LCD-Beamer, das Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium einen Fahrsimulator. Neue Übungstische erhält das Fichte-Gymnasium und das Arndt-Gymnasium eine Wellenwanne. Das Gymnasium Horkesgath kauft sich ein Modell zur Brownschen Molekularbewegung und das Ricarda-Huch-Gymnasium ein Franck-Hertz-Gerät.

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