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Abrissarbeiten am Bunker in Uerdingen haben begonnen
Großflächiger Neubau nach Bunkerabriss
Noch sechs bis sieben Wochen dauern die Abrissarbeiten am Bunker Am Röttgen im Krefelder Stadtteil Uerdingen. Um die umliegenden Häuser vor dem aufwirbelnden Betonstaub zu schützen, wird während der Abrissarbeiten ununterbrochen ein Wasserstrahl auf die bearbeitete Stelle gehalten.
1940 in einem Bunkerbauprogramm geplant, wurde der Betonkoloss im Herbst 1942 fertig gestellt, 3 300 Menschen sollten darin Platz finden. Im März 1945 suchten sogar 5 000 Menschen Schutz vor dem kriegerischen Feuer. Nach Angaben von Elisabeth Kremers vom Stadtarchiv musste die zivile Bevölkerung damals unter menschenunwürdigen Verhältnissen leben, im Bunker fielen die Sanitäranlagen aus und der Lüftungsschacht wurde aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Auf einer Fläche von gut 6 000 Quadratmetern ist nach dem Abriss eine großflächige Einzelhandelsnutzung, der Bau von hochwertigen Wohnungen, Praxen, Büros und Gastronomie vorgesehen. Darüber hinaus werden dort weitere Parkplätze wegen des hohen Stellplatzbedarfs in der Nähe der Uerdinger Einkaufszone gebaut.

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