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Nachwuchs bei den Axis-Hirschen im Zoo Krefeld
Im Krefelder Zoo ist jetzt ein junger Axis-Hirsch zu sehen. Der kleine kam schon am 25. Februar auf die Welt. In den vergangenen Tagen hat er nun erstmals den schützenden Stall verlassen. Der kleine Axis-Hirsch sieht aus wie Bambi: weiße Flecken zieren den Rücken des neuen Familienmitglieds bei den asiatischen Hirschen. Eine niedliche, feuchte Nase reckt sich dem Beobachter entgegen und die großen Ohren nehmen aufmerksam jedes Geräusch in der Umgebung wahr. Noch wird der Kleine von der Mutter mehrmals täglich gesäugt. Neugierig läuft er mit den anderen in der Anlage umher.
Axis-Hirsche sind die häufigsten Vertreter der Hirsche auf dem indischen Subkontinent. Auf der Suche nach Nahrung ziehen die großen Gruppen oft mit Hanuaman-Languren, einer asiatischen Affenart, zusammen umher. Davon profitieren beide, denn Feinde werden von den in den Bäumen sitzenden Affen schneller entdeckt und die Hirsche fressen die herabfallenden Futterreste der Affen.
Im Zoo Krefeld werden sie erst seit kurzem im ehemaligen Elch-Gehege gehalten. Seit ihrem Einzug Anfang 2007 wurden schon fünf Jungtiere geboren. Ihre ungewöhnlichen Namen erhielten die Ricken übrigens von den Krefelder Tierpflegern. In Anlehnung an den Musiktitel „Dicke Mädchen haben schöne Namen“ tauften sie die die pummeligen Neuankömmlinge „Rosa“, „Tosca“ und „Carmen“. „Carmen“ ist die Mutter des noch namenlosen Jungtieres. Bei soviel Phantasie seitens der Tierpfleger können die Krefelder aber sicher auf den Namen gespannt sein.

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