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Norweger spielt Bandoneon im Rittersaal
Aus Norwegen stammt Per Arne Glorvigen, der am Mittwoch, 27. September, um 20 Uhr im Rittersaal der Burg Linn beim siebten Krefelder Bandoneon-Festival spielt, veranstaltet vom Kulturbüro der Stadt Krefeld bis zum 8. Oktober. Krefeld gilt als die Bandoneon-Stadt. Vor über 150 Jahren entwickelte der Krefelder Heinrich Band das nach ihm benannte Bandoneon, eine Ziehharmonika, das bestimmende Tango-Instrument. Das diesjährige Festival wirft sein Augenmerk besonders auf die unterschiedlichen Facetten der Besetzung Bandoneon und Gitarre.
Per Arne Glorvigen, aufgewachsen in den Bergen von Dovre, Norwegen, zählt zu den erfolgreichsten Bandoneonspielern. Er studierte bis 1987 an der Staatlichen Norwegischen Musikhochschule Gitarre und Akkordeon und ging nach Paris. Als er auf den argentinischen Bandoneon-Meister Juan José Mosalini traf, stand es für ihn fest: Fortan spielte er nur noch Bandoneon. Drei Jahre studierte er bei Mosalini und traf in Südfrankreich auf Astor Piazzolla. Bei einem Aufenthalt in Buenos Aires erweiterte er das klassische Tango-Repertoire für sein Instrument um Werke aus dem Ba-rock, Klezmer, Pop und vor allem der zeitgenössischen Musik. So gehörten auch das Leipziger Streichquartett und das Alban-Berg-Quartett zu seinen musikalischen Gefährten. Sein wichtigster Partner ist der Geiger Gidon Kremer, mit dem er weltweit nahezu hundert Konzerte gegeben und vier CD gespielt hat.
Im Rittersaal spielt Per Arne Glorvigen Werke von Piazzolla, Bach, Grieg und Kagel sowie traditionelle Tangos.
Das Programm des Festivals liegt als kleines Faltblatt „überall“ aus, Eintrittskarten gibt es für dreizehn Euro, ermäßigt acht Euro, montags bis freitags von 10 bis 12.30 Uhr und zusätzlich donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr im Kulturbüro in der Villa Merländer an der Friedrich-Ebert-Straße 42 und können auch dort telefonisch über 583611 bestellt werden.

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