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Sieben Autoren schreiben neun Kapitel
„100 Jahre Rheinhafen Krefeld“
Vor hundert Jahren ging der Krefelder Rheinhafen in Betrieb. Das wird am Sonntag, 20. August, mit einem Festakt und einem „Tag der offenen Tür“ gefeiert. Als Festschrift erschien jetzt im Verlag Stefan Kronsbein als Band 9 der Reihe Niederrheinische Regionalkunde das 280 Seiten starke Buch „100 Jahre Rheinhafen Krefeld“, in dem sieben Autoren in neun Kapiteln die verschiedensten Aspekte des Krefelder Rheinhafens beleuchten und das in 2500 Exemplaren ab sofort im Buchhandel für 18 Euro zu haben ist.
Ausführlich behandelt der frühere Hafendezernent und Beigeordnete der Stadt Krefeld von 1962 bis 1989, Dr. Hans Vogt (82) die Geschichte des Krefelder Rheinhafens von den ersten Überlegungen Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Erweiterung in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts und den Optionen, die der Hafen für die Zukunft bietet. Vogt beschreibt in einem eigenen Kapitel auch die Ansiedlung langjährige Präsenz der Flusspioniere der Bundeswehr im Hafen.
Weit zurück geht der Direktor des Museums Burg Linn, Dr. Christoph Reichmann (56), der die Frühgeschichte des Krefelder Rheinhafen besonders in der Römer- und Frankenzeit und weiter im Mittelalter darstellt und dabei die Schiffsfunde aus dem 11. und 13. Jahrhundert hervorhebt.
„Der Fluss zum Hafen, der Hafen am Fluss“ lautet der Beitrag von Dietmar Abel (46), stellvertretender Leiter des Sachbereichs Neubau des Wasser- und Schifffahrtsamtes Duisburg Rhein, Außenstelle Wesel.
Über Hochwasser, Eisgang, Niedrigwasser und Hochwasserschutz im Krefelder Bereich hat Stefan Kronsbein (53), Verleger für landeskundliche Veröffentlichungen, geforscht und eine Hochwassertabelle zusammengestellt.
Mit der Geschichte der niederrheinischen Kanäle und Kanalbauprojekte von der Römerzeit bis zum Bau des Krefelder Rheinhafens, als auch noch an einen Hafen auf dem Gelände des heutigen Sprödentalplatzes gedacht war, beschäftigt sich Dieter Nellessen (64), zwanzig Jahre lang Grundschulleiter und jetzt Mitarbeiter in der Lehrerfortbildung zu Themen „Krefelder Geschichte“.
Mit dem Bau und der Entwicklung der Hafen- und der Industriebahn sowie mit dem Wassersport im Hafengebiet beschäftigt sich in zwei Beiträgen die stellvertretende Leiterin des Krefelder Stadtarchivs, Elisabeth Kremers (48).
„Der Krefelder Rheinhafen in historischen Ansichten“ ist ein mit vielen Bildern gespickter Beitrag von Manfred Schmid (66), ehemaliger Finanzbeamter, der sich vor allem mit der Geldgeschichte befasst hat.
Dem fadengehefteten Buch mit zahlreichen Abbildungen, Tabellen und Zeichnungen ist eine große Karte des Rheinhafens im Maßstab 1:10 000 mit Stand 2006 beigefügt.

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