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Auf dem Hof der Feuer-wache 2 in Linn an der Hafenstraße stand Mitte Mai der Container MANV auf einem Wechsellader und wartete auf seine Vorstellung. MANV, das heißt im Fachjargon: Massenanfall von Verletzten. Auf dem Abrollbehälter „MANV" befinden sich zwei aufblasbare Zelte mit geeigneter Heizung, Notstromaggregate, Tragen, Batterien, Benzin, Beleuchtung, Vakuummatratzen, Medi-kamente und Verbandsmaterial. Genügend Material also, mit dem man sich erst zurecht finden muss. Dem schlechten Wetter musste die Feuerwehr aber Tribut zollen und die Vorstellung des Containers wegen etlicher Unwetterwarnungen absagen. So zogen sich die einzuweisenden Rettungskräfte zur theoretischen Unterweisung in die Schulungsräume zurück, denn die Gefahr, dass bei dem aufkommenden Sturm die Behandlungszelte beschädigt werden könnten, war einfach zu groß. Dennoch wird der MANV-Container nicht etwa ungenutzt, denn einige Wochen vorher schon wurden die Feuerwehrleute der Feuerwache Fischeln in die Bedienung durch Einsatzleiter Wolfgang Völlings eingewiesen. Die Männer dieses Löschzuges werden zukünftig den Container „MANV" auch bedienen, was für die Freiwillige Einheit um Löschzugführer Burkhard Wissmanns eine 24stündige Rufbereitschaft bedeutet. Im Einsatzfall wird der Container mit einem Wechselladerfahrzeug von den hauptamtlichen Kräften der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle gebracht und hier von den Fischelner Feuerwehrleuten übernommen und bedient. Diese neue Aufgabe brachte die Wehrmänner zusammen mit Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr aus Oppum und der schnellen Einsatzgruppe der Malteser zur Fußballweltmeisterschaft nach Gelsenkirchen, um vor Ort beim Spiel USA gegen Tschechien die Gefahrenabwehr und Sanitätsbetreuung durchzuführen.

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